Inflation in Frankreich sinkt und bleibt in Spanien stabil

29.08.2025 10:34

In Frankreich stiegen die Verbraucherpreise im August im Jahresvergleich um 0,8 Prozent, etwas weniger als im Juli. Die spanischen Behörden schätzen die Jahresrate auf unverändert 2,7 Prozent, das ist ebenfalls etwas weniger als erwartet.

In Frankreich ist die vergleichsweise tiefe Teuerungsrate nochmals leicht gefallen. (Bild Obatala-photography/Shutterstock)
In Frankreich ist die vergleichsweise tiefe Teuerungsrate nochmals leicht gefallen. (Bild Obatala-photography/Shutterstock)

Im Monatsvergleich legten die französischen Verbraucherpreise wie erwartet um 0,5 Prozent zu. Hier hat sich der Preisauftrieb etwas verstärkt, nachdem die Preise im Juli nur um 0,3 Prozent gestiegen waren.

Im Jahresvergleich hat sich die Teuerung in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone mit 0,8 Prozent etwas abgeschwächt, nachdem die Inflationsrate in den beiden Monaten zuvor 0,9 Prozent betragen hatte. Analysten hatten im Schnitt einen unveränderten Wert erwartet. Wesentlicher Grund für die geringe Teuerung ist gemäss den Behörden erneut ein deutlicher Rückgang der Energiepreise.

Auch in Spanien etwas tiefer als erwartet

In Spanien hat sich die Inflation im August überraschend nicht verändert. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im Jahresvergleich um 2,7 Prozent, wie das Statistikamt INE nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,8 Prozent gerechnet.

Im Monatsvergleich meldete INE für August keine Veränderung bei den Verbraucherpreisen. Hier hatten Experten einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. In Spanien habe die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und die Kosten für Strom die Inflation gedämpft, schreiben die Statistiker.

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